GHK-Cu — Vial
Glycyl-L-Histidyl-L-Lysin-Kupfer (GHK-Cu, CAS 89030-95-5) — natürlich vorkommendes Tripeptid, 1973 erstmals aus humanem Plasma isoliert (Pickart, 1973). In der Zellbiologie-Forschung untersucht bezüglich Fibroblasten-Aktivität, Kollagensynthese-I/III und Wachstumsfaktor-Expression (Pickart & Margolina, Int J Mol Sci, 2018). Gefriergetrocknet, >99 % Reinheit (HPLC-MS). Ausschließlich für wissenschaftliche Forschung — nicht zur Anwendung am Menschen.
Lieferumfang: 1 × Lyophilisiertes Peptidpulver + 1 × Bakteriostatisches Wasser (2 ml, Bac Water) zur Rekonstitution. Das Bakteriostatische Wasser ist als Lösungsmittel für die Rekonstitution des lyophilisierten Peptids vorgesehen und ausschließlich für Forschungszwecke bestimmt.
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FOR RESEARCH USE ONLY. Dieses Produkt ist ausschließlich für Labor- und Forschungszwecke bestimmt. Nicht für den menschlichen oder tierischen Verzehr, nicht als Arzneimittel oder Lebensmittel.
GHK-Cu (Glycyl-L-Histidyl-L-Lysin-Kupfer; CAS-Nr. 89030-95-5; Molekulargewicht 402,9 g/mol) ist ein natürlich vorkommendes Tripeptid, das 1973 von Loren Pickart erstmals aus humanem Plasma isoliert wurde. Die Substanz gehört zur Klasse der kupferbindenden Peptide und wird in der Grundlagenforschung zur biologischen Aktivität von Matrixproteinen sowie zu Zellreparaturmechanismen untersucht.
Forschungsgegenstand und Studienlage
Pickart und Margolina beschrieben 2018 im International Journal of Molecular Sciences (DOI: 10.3390/ijms19071987) auf Basis transkriptomischer Analysen, dass GHK-Cu in vitro die Expression von über 4.000 humanen Genen beeinflusst. Darunter fallen Gene der Kollagen-I- und Kollagen-III-Biosynthese, der Wachstumsfaktorsignalisierung (TGF-β, VEGF) sowie antioxidativer Schutzmechanismen (SOD, GPx).
Gorouhi und Maibach publizierten 2009 im International Journal of Cosmetic Science (DOI: 10.1111/j.1468-2494.2009.00490.x) eine systematische Übersicht zu Peptid-basierten Wirkstoffen in der dermatologischen Forschung. GHK-Cu wird darin als eines der am besten charakterisierten kupferbindenden Tripeptide mit dokumentierter Fibroblasten-stimulierender Wirkung in In-vitro-Modellen eingestuft.
Pickart beschrieb 2008 im Journal of Biomaterials Science (PMID: 18635998) Befunde zu Geweberemodellingprozessen, in denen GHK-Cu in präklinischen Modellen mit der Regulation von Matrix-Metalloproteinasen (MMPs) und Tissue Inhibitors of Metalloproteinases (TIMPs) in Verbindung gebracht wird.
Substanzcharakterisierung
- IUPAC-Name: Kupfer(II)-[glycyl-L-histidyl-L-lysinat]
- CAS-Nummer: 89030-95-5
- Molekularformel: C₁₄H₂₂CuN₆O₄
- Molekulargewicht: 402,9 g/mol
- Aggregatzustand: Lyophilisiertes Pulver (gefriergetrocknet)
- Löslichkeit: Wasserlöslich (≥10 mg/ml in sterilem Wasser)
- Lagerung: Bei −20 °C, lichtgeschützt; nach Rekonstitution bei 2–8 °C
Lyophilisiertes (gefriergetrocknetes) Pulver wird für Forschungszwecke rekonstituiert. Die folgende Darstellung dient ausschließlich der wissenschaftlichen Dokumentation.
Beispielhafter Ablauf
Das Fläschchen wird für Forschungszwecke mit z. B. 2 ml bakteriostatischem Wasser angesetzt. Das Lösungsmittel langsam an der Glaswand entlang zugeben, nicht direkt auf das Pulver, nicht schütteln.
| Bezeichnung | GHK-Cu — Vial |
| Form | Lyophilisiertes Pulver |
| Reinheit (HPLC) | >99 % |
| Labor | Janoshik Analytical (HPLC-MS) |
| Lagerung | −20 °C, lichtgeschützt |
FAQ zu GHK-Cu — Vial
Jede Charge wird per HPLC-MS durch Janoshik Analytical auf >99 % geprüft. Das COA ist auf dieser Seite einsehbar.
Gefriertrocknung — das Peptid liegt als stabiles Pulver vor und wird für die Forschung rekonstituiert.
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Ausschließlich für Forschende und Laboranwender. Nicht für den menschlichen oder tierischen Verzehr bestimmt.
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